Regenwasserversickerung

Laut Paragraph 54 des Brandenburgischen Wassergesetzes ist Niederschlagswasser zur Versickerung oder zum Einleiten in ein Oberflächengewässer freigegeben, insofern es nicht verunreinigt ist.

Von folgenden Flächen darf Niederschlagswasser versickert werden:

  • nichtmetallischen Dachflächen, ohne Verblechung und Dachrinnen
  • Blei-, Kupfer- und Zinkdächer bis zu einer Größe von max. 50m²
  • Wegeflächen, Radwegen, Hofflächen und Pkw-Stellflächen in Wohngebieten
  • Straßenflächen mit einer maximalen Verkehrsdichte von max. 500 Kraftfahrzeugen 

Die Versickerung des Niederschlagswassers von o.g. Flächen erfolgt über die belebte Bodenzone. Mittels einer Flächenversickerung, Muldenversickerung oder eine Kombination aus Mulden- und Rigolenversickerung.

In Ausnahmefällen ist auch eine Schachtversickerung möglich.

Versickerungsanlagen sind in Funktion zu halten, d.h. bei einer begrünten Flächen- oder Muldenversickerung ist die Begrünung zu erhalten. Damit ist die dauerhafte Retentionswirkung und die Reinigung des Niederschlagswasser sichergestellt.

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